CDU Gemeindeverband Schlangen
CDU Gemeindeverband
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Anträge
09.05.2019, 12:00 Uhr

Antrag Sportstätten in Kohlstädt und Oesterholz-Haustenbeck

Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt
Rat

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Zur kommenden Sitzung des Ausschusses für Gemeinentwicklung und Umwelt stelle ich für unsere Fraktion den nachfolgenden
Antrag:

I. Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, ob Fördermittel für die Sanierung bzw. den Umbau der Sportstätten (Sportplätze und Sporthäuser) in Oesterholz und Kohlstädt in Anspruch genommen werden können. Mögliche Fördermittel sollen dann in Abstimmung mit dem Sportverein beantragt werden. Soweit hierfür ein Ratsbeschluss erforderlich ist, wird die Verwaltung beauftragt, rechtzeitig entsprechende Vorlagen zu erarbeiten und zur Abstimmung zu stellen.
II. Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeiten einer Sanierung der Sportstätten in Oesterholz und Kohlstädt ggf. auch ohne die Inanspruchnahme von Fördermitteln unter Ausnutzung der Investitionspauschale zu prüfen. Dabei möge auch eine Verteilung der einzelnen Maßnahmen auf mehrere Jahre in Betracht gezogen werden.
Ein entsprechendes Konzept soll unter Einbeziehung des Sportvereins von der Verwaltung erarbeitet werden.

Begründung:
Wie bereits in den zuständigen kommunalen Gremien erörtert, sind die Sportstätten in Oesterholz und Kohlstädt marode und teilweise abgängig. Eine umfangreiche Sanierung ist vorgesehen. Hierüber wurde in der Ausgabe der Schlänger Zeitung vom 29.03.2019 berichtet.

Bei der damals beantragten Förderung hat die Gemeinde Schlangen jedoch in Bezug auf die Sportplätze keine Berücksichtigung gefunden.
Die Sanierung ist jedoch notwendig.

Vor diesem Hintergrund sollte die Inanspruchnahme weiterer Fördertöpfe geprüft werden. In Betracht kommt insbesondere die Förderung des Landes NRW „Moderne Sportstätten-2022“, https://www.land.nrw/de/information-zur-umsetzung-des-neuen-sportstaettenfoerderprogramms-moderne-sportstaette-2022.

Daneben werden freilich regelmäßig weitere Förderprogramme von Bund und Land aufgelegt.

Soweit entsprechende Programme in Betracht kommen, sollen diese geprüft und die Fördermittel beantragt werden.

Eine Durchführung der Maßnahmen ist mit dem beantragten Beschluss nicht verbunden. Soweit die Beantragung von Fördermitteln einen vorherigen Rats- oder Ausschussbeschluss erfordert, soll die Verwaltung jedoch beauftragt werden, das Erforderliche zu veranlassen und die Abstimmung in den betreffenden Gremien zu erwirken.

Gleichzeitig soll die Verwaltung prüfen, ob und in welchem Rahmen die Durchführung der erforderlichen Maßnahmen ggf. auch ohne die Inanspruchnahme von Fördermitteln unter Ausnutzung der Investitionspauschale möglich ist.

Bei den Planungen ist es notwendig, den die Sportstätten vorrangig nutzenden Verein zu beteiligen. Auch die Belange des Schulsports sollen Berücksichtigung finden.

Weitere Begründung erfolgt mündlich.


Mit freundlichen Grüßen
Dr. Husberg
Fraktionsvorsitzender

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01.05.2019, 12:00 Uhr

Baugebiet Lindenstraße

Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt
Rat

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Zur kommenden Sitzung des Ausschusses für Gemeinentwicklung und Umwelt stelle ich für unsere Fraktion den nachfolgenden
Antrag:

Bei der Planung des Baugebietes Lindenstraße mögen nachfolgende Punkte besondere Berücksichtigung erfahren und in die weiteren Planungen einfließen:

Die Erschließungsstraßen sollten eine angemessene Breite haben, bei welcher auch Besuchsverkehr (Stellplätze) sowie die Erreichbarkeit von Ver- und Entsorgungsfahrzeugen zu berücksichtigen ist. Am Ende von Sackgassen ist ein ausreichender Wendehammer vorzusehen.
Es sind Verbindungsfußwege zu den umliegenden Gebieten, insbesondere den beiden Kindergärten sowie der Tennissportanlage vorzusehen.
Es sind ein Kinderspielplatz sowie Grünflächen vorzusehen.
Für die Straßenbeleuchtung ist LED-Licht vorzusehen.


Begründung:
Die CDU-Fraktion begrüßt das neue Baugebiet ausdrücklich. Dieses stärkt die Attraktivität unserer Gemeinde jedoch nur, wenn es für Neubürger, insbesondere junge Familien einen Anreiz bietet.Daher sollte die fußläufige Erreichbarkeit der umliegenden Gebiete und Versorgungseinrichtungen bei der Planung Berücksichtigung finden. Auch die Straßenreite ist so zu wählen, dass Besucher ihre Fahrzeuge parken können, ohne dass es zu Beeinträchtigungen kommt.

Um einen Anreiz für junge Familien zu bieten, sollte auch ein Spielplatz vorhanden sein.

Zudem ist es auch sinnvoll, Bäume und Grünflächen vorzusehen. Dieses dient nicht nur dem Klimaschutz sondern steigert auch die Wohnqualität vor Ort.
LED-Licht entspricht heute dem Stand der Technik und sollte aus Wirtschaftlichkeitserwägungen vorgesehen werden.

Bei der Planung von Baugebieten, insbesondere in Oesterholz, war vor allem Ziel, im Interesse der Schaffung möglichst vieler Baugrundstücke die öffentlichen Flächen zu minimieren.

Dies hat zu zahlreichen Problemen geführt; einige Straßen können von der Müllabfuhr nicht erreicht werden. Es fehlen Parkflächen und Wendemöglichkeiten.

Mit diesem Antrag soll sichergestellt werden, dass die vorgenannten Belange fühzeitig Berücksichtigung finden.

Weitere Begründung erfolgt mündlich.


Mit freundlichen Grüßen
Dr. Husberg
Fraktionsvorsitzender
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28.03.2019, 12:00 Uhr

Kindergartenzuschuss

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

zu TOP 5.) der Ratssitzung vom 28.03.2019 stelle ich für unsere Fraktion den nachfolgenden erweiternden Antrag:

I. Der Rat der Gemeinde Schlangen stimmt dem zwischen der Gemeinde Schlangen und dem Ev. Bildungs- und Diakonieverein abgeschlossenen Vertrag zu.
II. Klarstellend beschließt der Rat der Gemeinde Schlangen, dass der von der Gemeinde Schlangen getragene Zuschuss zum gesetzlichen Trägeranteil für die Kitas in der Trägerschaft des ev. Bildungs- und Diakonievereins ab dem 01.01.2020 auf 75 % erhöht wird. Das entspricht 9 % des Gesamtbetrages.
III. Der sich Zahlbetrag bleibt auch dann unverändert, wenn der Trägerverein eine Anerkennung als sog. „armer Träger“ erhält.


Begründung:

Der Antrag ist als weitergehender Antrag zu einem bereits vorliegenden Antrag zuzulassen.

Die inhaltliche Begründung erfolgt mündlich in der Sitzung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Husberg
Fraktionsvorsitzender
 


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22.02.2019, 09:00 Uhr

Baugebiet Lindenstraße - Baumstreifen

Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt / Rat

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wie schon seit einigen Monaten mehrfach gegenüber der Verwaltung angekündigt, stelle ich hiermit zur kommenden Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt für die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Schlangen den nachfolgenden Antrag:

Bei den weiteren Planungen des Bebauungsplans „Lindenstraße“ wird berücksichtigt, dass auf dem Kindergartengrundstück ein Baumstreifen von ca. 10 - 15 Meter Breite stehen bleiben soll.

Begründung:
Im Zuge der Bebauungsplanaufstellung für das beabsichtigte Neubaugebiet an der Lindenstraße wird auch die Planung des neu zu errichtenden Kindergartens erfogen.

Das hierfür vorgesehene Grundstück ist bisher mit Wald bestanden und stellt eine Ausgleichsfläche des Kreises Lippe dar. Zudem sollte dieser Waldbestand auch als eine natürliche Lärm- und Staubschutzwand das Gewerbegebiet gegen die bestehende Wohnbebauung abgrenzen.

Der Entfall dieser Waldfläche wird für die Bewohner der angrenzenden Wohngebiete einschließlich des vorgesehenen Wohngebietes eine Beeinträchtigung darstellen, da sie den Emissionen des Gewerbegebietes dann stärker ausgesetzt sein wird.

Durch das Stehenlassen eines Baumstreifens kann zumindest ein gewisser, wenn auch geringerer Schutz aufrechterhalten werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Husberg
Fraktionsvorsitzender


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21.02.2019, 12:00 Uhr

Anfrage Baumregister Schlangen

Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

für die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Schlangen stelle ich die nachfolgende Anfrage:

Gibt es ein Verzeichnis der Schlänger Bäume, insbesondere eine Kartierung der Obst-Straßenbäume an der K95 sowie an den Abzweigen der Oberen Straße ( Emkental bis Bohmsweg, u.a.) nach Sorten und Menge?
Sollte dies nicht der Fall sein, wird um eine mündliche Erläuterung des Baumbestandes im Ausschuss gebeten.
Ist es für die Gemeinde Schlangen möglich, Zuschüsse für größere koordinierte Projekte zur Biodiversität zu beantragen oder sich an solche Projekte anzuschließen, z.B. ähnlich dem LEADER Projekt, „Streuobstwiesen aktiv“ - Wiederbelebung und Unterstützung der Streuobstwiesen-Kultur im Südlichen Paderborner Land, April 2019 - März 2023 - oder ähnliche Projekte die z.B. vom Kreis Lippe initiiert werden?
Welche Baumpflanzungen sind geplant und für welche davon bedarf es ggf. größerer Maßnahmen oder bestimmter Anträge?
Können zur Aufwertung und Pflege des Weges Sandstraße in Oesterholz (Verlängerung Sandstraße zw. Kammersenne und Haustenbecker Str.) Nachpflanzungen von z.B. mittelhohen Bäumen jetzt erfolgen? Seinerzeit wurde im Ausschuss aus Anlass der Bebauung neben Kammersenne 11 (ehemals Sparkasse) die Erhaltung des „Alleencharakters“ an dieser Stelle ausdrücklich versprochen.

Begründung:

Die CDU-Fraktion ist sehr erfreut darüber, dass beim derzeitigen Strauch- und Heckenschnitt des Bauhofes darauf geachtet wird, Hecken nicht komplett auf den Stock zu setzen, sondern Abschnitte und Pflanzen stehen gelassen werden.
Das ist gut für die Fauna und Flora in Schlangen.

Aufgefallen ist auch die Baumpflege am Steinweg zwischen Oesterholz und Kohlstädt, K95, die eventuell von Landesstraßen NRW durchgeführt wurde? Einige Bäume sind beschnitten worden, einige wenige gefällt, was wahrscheinlich der Standsicherheit geschuldet war.

Letztes Jahr war ein Bericht in der Schlänger Zeitung, dass die Bäume an den Kreisstraßen vom Kreis Lippe kartiert und digital erfasst werden.

Eine Information über den Baumbestand in der Gemeinde ist in Hinblick auf Ersatzpflanzungen, Nachplanzungen, Neupflanzungen für die Ausschussmitglieder von Interesse.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Husberg
Fraktionsvorsitzender


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14.12.2018, 00:00 Uhr

Eingangsklassen in der Grundschule Schlangen

Rat

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

zur kommenden Sitzung des Rates stelle ich für die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Schlangen in Erweiterung des Tagesordnungspunktes 10.) im öffentlichen Teil sowie als Ergänzung des Beschlussvorschlages der Beschlussvorlage 325/2014-2020 den nachfolgenden

Antrag:
Die Verwaltung wird beauftragt, die zu erwartende Zahl von Förderkindern in der Ratssitzung mitzuteilen.
Der Rat beschließt, die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den Eingangsklassen auf 24 Kinder zu begrenzen.
In besonderen Härtefällen kann hiervon im Rahmen einer Einzelfallentscheidung abgewichen werden. Die Förderkinder sind in einer Klasse gemeinschaftlich zu beschulen.


Begründung:

Der vorliegende Antrag stellt eine Ergänzung der Tagesordnung dar und ist als weitergehender Antrag vor der Beschlussvorlage zu beraten.
Die Zahl der Förderkinder ist derzeit den Ratsmitgliedern nicht bekannt. Diese Kenntnis ist jedoch für eine sachgerechte Entscheidung erforderlich.

Die exakten Schülerzahlen der Eingangsklassen stehen derzeit noch nicht fest. Sie können sich sowohl durch Schulwechsel, Zuzüge ins Gemeindegebiet oder auch Kinder, welche die erste Klasse wiederholen, noch verändern. Hierauf muss die Verwaltung ggf. im Interesse der betroffenen Schülerinnen und Schüler flexibel regieren können.

Aufgrund der besonderen Erfordernisse bei der Beschulung von Förderkindern ist es geboten, diese in einer Klasse gemeinsam zu unterrichten. Dadurch ist sichergestellt, dass die notwendigen Betreuerinnen und Betreuer jeweils in ausreichender Anzahl zu Verfügung stehen und hinreichende Planungssicherheit besteht. Auf diese Weise kann ein für die Klasse im Rahmen der inclusiven Bildung geeignetes und besonders zugeschnittenes Konzept ausgearbeitet werden. Sollte die Zahl der Förderkinder hierfür zu groß sein, kommt ggf. die Bildung von zwei entsprechenden Klassen in Betracht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Husberg
Fraktionsvorsitzender


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28.11.2018, 18:00 Uhr

Antrag zur künftigen Planung und Durchführung des Schlänger Marktes

Ausschuss Soziales und Gesellschaft

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

zur kommenden Sitzung des Ausschusses Soziales und Gesellschaft stelle ich für die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Schlangen den nachfolgenden Antrag:

I. Die Planung und Durchführung des Schlänger Marktes wird zukünftig in enger Abstimmung mit dem Ausschuss für Soziales und Gesellschaft (ASG) erfolgen.
II. Der ASG bildet hierfür einen Arbeitskreis, der regelmäßig tagt und dem Ausschuss Bericht erstattet. Hierbei soll der Heimat- und Verkehrsverein Schlangen sowie weitere örtliche Vereine und Institutionen beratend beteiligt werden.


Begründung:

Der Schlänger Markt ist ein traditionsreiches und beliebtes Volksfest, welches nach wie vor bei der Bevölkerung weit über unsere Gemeinde hinaus großen Anklang findet.
Das Volksfest ist zudem nach wie vor auch für die heimische Wirtschaft, insbesondere Gastronomie und Einzelhandel, von großer Bedeutung.

Das Fest wird seit Jahrzehnten vom Grundkonzept her weitgehend unverändert organisiert und gefeiert. Hierbei tragen auch die örtlichen Vereine mit viel ehrenamtlichem Engagement zum Gelingen bei. Die Organisation sowie die Auswahl der Schausteller obliegen dabei der Laufenden Verwaltung ohne Beteiligung der Kommunalpolitik bzw. des zuständigen Ausschusses.

Gesellschaftliche Veränderungen, vor allem verändertes Ausgehverhalten, Freizeitverhalten sowie entfallende örtliche Bindungen stellen jedoch auch die Volksfestkultur vor neue Herausforderungen. Um die Attraktivität des Schlänger Marktes auch künftig sicher zu stellen, ist es erforderlich, maßvoll über erforderliche Veränderungen und Weiterentwicklungen nachzudenken und diese ergebnisoffen zu diskutieren.

Die CDU-Fraktion möchte dies rechtzeitig im hierfür zuständigen Ausschuss angehen. Dabei ist eine Mitwirkung der betroffenen Vereine und Institutionen dringend erforderlich, um diese in die Planungen einzubinden und auf ihre Erfahrung und Kreativität zurückreifen zu können.

Die Planungen sollen unverzüglich aufgenommen werden und bereits die Durchführung des Festes in 2019 betreffen.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Husberg
Fraktionsvorsitzender

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28.10.2018, 19:47 Uhr

Antrag Umstellung Flutlichtanlage Rennekamp auf LED

Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt


Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

zur kommenden Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt stelle ich für die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Schlangen den nachfolgenden

Antrag:

die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, ob

und ggf. mit welchen technischen Maßnahmen und zu welchen Kosten die Flutlichtanlage des Sportplatzes Rennekamp auf LED umgestellt werden kann
eine etwaige Umrüstung durch das Förderprogramm „Kommunalrichtlinie“ (Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld) förderungsfähig ist,
zu welchem Anteil eine Förderung möglich wäre,
mit welchen jährlichen Einsparungen nach einer Umrüstung zu rechnen wäre.

Begründung:

Bekanntlich kam es während des Freundschaftsspiels gegen den SC Paderborn zu einem zweimaligen Ausfall der Flutlichtanlage. Zwar steht zwischenzeitlich fest, dass dies nicht auf einen Defekt der Anlage sondern auf eine allgemeine Überlastung des Stromnetzes zurück zu führen war. Gleichwohl zeigt dieser Vorfall aber auch, dass der Betrieb der Anlage mit einem sehr hohen Stromverbrauch verbunden ist. Der Betriebsstrom ist aufgrund der Eigentumsverhältnisse sowie vertraglicher Vereinbarungen von der Gemeinde Schlangen zu tragen.

Die Flutlichtanlage ist mehrere Jahrzehnte alt. Der Verbrauch entspricht nicht mehr dem Stand der Technik.

Eine Umstellung auf einen energiesparenden LED-Betrieb ist grundsätzlich sinnvoll, insbesondere auch wegen der damit verbundenen allgemeinen Energieeinsparung.

Inwieweit eine solche Umrüstung aus wirtschaftlicher Betrachtung sinnvoll ist, kann erst nach Erstellung einer entsprechenden Kosten-Nutzen-Analyse beurteilt werden.

In diesem Zusammenhang sollte auch geprüft werden, ob Förderungsmöglichkeiten bestehen. Es kommt insoweit die im Antrag genannte Kommunalrichtlinie in Betracht.

Es wird gebeten, für den Fall der Zustimmung das Ergebnis der Prüfung in einem separaten Tagesordnungspunkt in einer Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt zeitnah vorzustellen.
Hierzu ist ein Konzept mit Kostenplan zu erstellen. 


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Husberg
Fraktionsvorsitzender

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17.03.2018, 11:00 Uhr

Windkraft in Schlangen

Rat, Sitzung vom 22.03.2018

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

zur kommenden Ratssitzung am 22.03.2018 stelle ich für die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Schlangen den Antrag, die Tagesordnung wegen Eilbedürftigkeit unter Verzicht auf sämtliche Fristen um einen Tagesordnungspunkt zu erweitern.

Alsdann stelle ich den nachfolgenden
Antrag:

Der Bürgermeister wird beauftragt, bei dem Kreis Lippe bezüglich der zur Zeit vorliegenden Bauanträge für Windenergieanlagen auf dem Gemeindegebiet einen Antrag auf Rückstellung zu stellen.

Begründung:

I.
Die Verwaltung hat den Rat darüber informiert, dass derzeit acht Anträge auf Errichtung von Windenergieanlagen auf dem Gemeindegebiet vorliegen.

Diese liegen außerhalb der im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Windenergievorrangflächen. Daher hat die Gemeinde ihr Einvernehmen verweigert.

Für den Fall, dass die Genehmigungsbehörde den bestehenden Flächennutzungsplan als unwirksam erachtet, sind die beantragten Baugenehmigungen als privilegierte Außenbereichsvorhaben nach § 35 BauGB zu beurteilen.

Dieses hätte die Schaffung von Fakten zur Folge, die das Erscheinungsbild unserer Gemeinde auf Jahrzehnte prägen und erheblichen Einfluss auf die Lebensumstände der Bürgerinnen und Bürger haben würden.

Die vorstehende Schaffung von Fakten kann durch die Rückstellung der Anträge bis zum Beschluss des neuen Flächennutzungsplans vermieden werden. Die mit dem vorliegenden Antrag begehrte Antragstellung kann von der Verwaltung selbst kurzfristig veranlasst werden. Auf die Rechtsmeinung am Verfahren beteiligter Dritter ist hierbei nicht abzustellen. Diese mögen sich ggf. im laufenden Verfahren äußern bzw. entscheiden.

II.
Rat und Verwaltung arbeiten seit längerem an der Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans, der neue Vorrangflächen für Windenergie ausweisen wird. Die Planungen sind hinreichend vorangeschritten. Im Dezember 2017 hat der Rat eine Überarbeitung der Planungen beschlossen, welche kurzfristig hätte erfolgen können und nach Angaben der Verwaltung auf den Weg gebracht wurde.

Eine Beratung und Beschlussfassung kann jedoch derzeit nicht erfolgen, da bei Beachtung der erforderlichen Sorgfalt die neueste gerichtliche Entscheidung („Wünnenberger Urteil“), die bislang nur als Pressemitteilung vorliegt, bei den Planungen Berücksichtigung zu finden hat.

Dadurch tritt eine nachvollziehbare und lediglich zeitlich überschaubare Verzögerung ein.

Auch nach der von den Rechtsberatern der Gemeinde vertretenen Auffassung, wonach eine Rückstellung nur im Falle der Genehmigungsfähigkeit des in Rede stehenden Bauvorhabens in Betracht kommt, sind die Rückstellungsanträge geboten und begründet.

Die gesetzlichen Fristen sind von der Verwaltung zu beachten.

Rat und Verwaltung haben das Flächennutzungsplanaufstellungsverfahren stets zügig beraten und vorangebracht. Eingetretene Verzögerungen sind ausschließlich auf von außen kommende Faktoren, wie Änderungen der Rechtsprechung sowie zu erwartende, konkret angekündigte Änderungen der Rechtslage zurück zu führen.

Die Stellung von Rückstellungsanträgen ist für unsere Gemeinde nicht mit Kosten verbunden. Die Frage, ob für den Fall der Ablehnung der Rechtsweg beschritten werden soll, braucht vorliegend noch nicht entschieden zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Husberg
Fraktionsvorsitzender

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03.03.2016, 09:00 Uhr

Umstellung der vorhandenen Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet auf LED-Betrieb

Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt                                   
Rat

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Frau Müller,

Hiermit stelle ich für unsere Fraktion den nachfolgenden
Antrag:
Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen die teilweise Umstellung der vorhandenen Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet auf LED-Betrieb durch Austauschen der Leuchtmittel möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.


Begründung:
Die Verwaltung hatte vor ca. sieben Jahren die Umstellung der vorhandenen Straßenbeleuchtung auf LED-Betrieb geprüft.
Von einer Umrüstung wurde aus wirtschaftlichen Gründen abgesehen.
Die damaligen Feststellungen beruhten noch auf der Notwendigkeit, den gesamten Lampenkopf auszutauschen.

Zwischenzeitlich ist eine Umrüstung unter Beibehaltung der vorhandenen Straßenleuchte lediglich durch Austausch des Leuchtmittels möglich. In Einzelfällen sollen einfache elektrische Installationen an der Lampe erforderlich sein.

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, die Wirtschaftlichkeit erneut zu prüfen.
Die nunmehr noch erforderlichen Umrüstungsmaßnahmen sind deutlich günstiger als der Austausch des Lampenkopfes.

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